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Grundlagen Begriffsbestimmung

   
Feuchte
(auch: Feuchtigkeit, Feuchtegehalt) oder Materialfeuchte (in Flüssigkeiten oder Feststoffen - im Gegensatz zur hier nicht behandelten Gasfeuchte)

         

Feuchte    
   
Die Feuchte wird in der Regel in Prozent, bezogen auf die Einwaage (das Anfangsgewicht vor der Messung), angegeben. Bei trocknenden Messverfahren steht sie für den Verlust an Masse.

Die Trockensubstanz (auch TS, Trockenmasse, Rückstand), ebenfalls in Prozent, bezeichnet den nach der Trocknung übrigbleibenden Rest der Anfangsprobe.

Feuchte und Trockensubstanz ergänzen sich also immer zur gesamten Probe:

Feuchte / % + TS / % = 100

In einigen Branchen ist es auch üblich, den Verlust im Verhältnis zur Trockensubstanz (statt zur Einwaage) anzugeben: als "Atro-Wert" (auf Trockenmasse bezogen) in Prozent.

Unter Wassergehalt wird meist der Gehalt an freiem, chemisch ungebundenem Wasser einer Probe verstanden und in Prozent angegeben. In der Mineralienindustrie interessiert aber z.B. auch das Gesamtwasser, das vorhandene Kristallwasser soll also ebenfalls bestimmt werden. Für diese Messaufgabe, auch zur Erfassung unterschiedlicher Wasser-Fraktionen (je nach Bindungsart), ist der Wasser-Analysator » WDS400 die richtige Wahl.

Mit unseren Feuchtemessgeräten können je nach Einstellung der Messparameter bzw. je nach Kalibrierung Feuchte, Trockensubstanz oder, wenn es die Beschaffenheit der Probe erlaubt, freies Wasser gemessen werden.

   

     

     

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