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Bedienung, personelle Aspekte

    
Bedeutung der Probennahme und -vorbereitung
Die größten personellen Einflüsse auf das Messergebnis treten beim Ziehen und Vorbereiten der Probe auf. Besonderer Wert muss auf die Auswahl einer repräsentativen, homogenen Substanzmenge gelegt werden - hierbei gemachte Fehler können das Ergebnis völlig verfälschen und sind kaum zurückzuverfolgen. Meist ist es ratsam, aus einer großen Substanzmenge aus der Produktion oder dem Silo nicht direkt wenige Gramm für die Messung zu ziehen, sondern zunächst "einen Wassereimer" voll zu entnehmen, ggf. von mehreren (Lager-)Stellen. Diese Menge wird dann homogenisiert und daraus erst die eigentliche Messprobe, die oftmals nur wenige Gramm beträgt, repräsentativ gezogen.

             

Fehlerquelle "Mensch"    

    
Die gleichmäßige Verteilung der Probe vor der Messung, ggf. nach methodenspezifischer und standardisierter Vorbehandlung, ist für ein reproduzierbares Ergebnis ebenfalls unerlässlich. Inhomogene oder grobkörnige Substanzen müssen für die meisten Untersuchungen fein gemahlen werden. Die in diesem Problemfeld häufig zu beobachtenden "menschlichen" Fehler sind meist schwerwiegender als die gerätebedingten. Für den Verantwortlichen sollte dies bedeuten: Nicht der unerfahrenste, sondern der qualifizierteste Mitarbeiter ist zur Probennahme und -vorbereitung einzusetzen!

Bei der Verwendung von On-line-Messgeräte oder solchen mit automatischer Probenzufuhr treten die o.g. Probleme praktisch nicht auf. Statt dessen muss aber beim Planen und Installieren dieser Systeme sehr genau auf die repräsentative Erfassung der zu bestimmenden Produktparameter unter allen Betriebsbedingungen geachtet werden.

   

    

     


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